Osterholz bleibt!

Infoveranstaltung und Spaziergang

In der ersten Dezember-Woche kommt dieses Jahr nicht nur der Nikolaus, sondern auch 3 „Osterholz Bleibt“-Veranstaltungen.
Am 03. und 05. Dezember gibt es zwei Info-Veranstaltungen und am 08. Dezember findet der nächste Waldspaziergang im Osterholz Wald statt.

In direkter Nachbarschaft zum Ittertal soll Wald gerodet werden, um Platz für Abraum aus den dortigen Steinbrüchen zu schaffen.

Über den Sachstand informiert die Initiative „Osterholz bleibt“ in zwei Infoveranstaltungen, zuerst in W-Vohwinkel am 03.12. und am 05.12. in Haan.
Zusätzlich findet am 08.12. ein Waldspaziergang statt.

Weitere Infos gibt es hier: Osterholz bleibt

Initiativkreis pro Naturraum gegründet

Nicht nur am Amazonas, sondern direkt vor unserer Haustür schreitet die Naturzerstörung immer weiter voran. Immer mehr Bürger beklagen, dass der Flächenverbrauch gerade in unserem wohlhabenden Land unvermindert voranschreitet.

Durch die aktuellen Regeln der Kommunalfinanzierung wird ein künstlicher Überbedarf an Gewerbeflächen erzeugt. Städtische Haushalte finanzieren sich zum großen Teil durch Gewerbesteuereinnahmen, so dass die Kommunen im Wettstreit um ansiedlungswillige Unternehmen sind. In der Folge werden von jeder Kommune immer wieder neue Gewerbegebiete ausgewiesen.
Zusätzlich werden zunehmend Grünflächen für Wohnbebauung freigegeben. Es kommt zu einem Ausverkauf unserer Freiflächen und zur Zerstörung noch vorhandener Biotop-Verbünde. Flächenschonung und Rückgewinnung von Flächen, also die Wiedernutzung von industriellen Brachflächen, finden nicht hinreichend statt.

Gegen den fortschreitenden Grünflächenverbrauch durch fehlgeleitete kommunale Konkurrenz haben sich heute mehrere Bürgerinitiativen aus dem Gebiet des Regionalplans Düsseldorf zu einem interkommunalen Initiativkreis zusammengeschlossen. Es sollen Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsam in der Region eine vernünftige ressourcenschonende Stadt- und Regionalentwicklung angestoßen werden.

Homepage vom Initiativkreis pro Naturraum

Weitere Bürger und Initiativen sind herzlich eingeladen, sich dieser Gruppe anzuschließen.

#AlleFürsKlima

20. September Globaler Klimastreik

Der Aufruf von fridaysforfuture richtet sich an jede Generation – an Kolleg*innen und Arbeitgeber*innen, an Eltern und Nachbar*innen, an Kolleg*innen und Angestellte, an Lehrer*innen und Wissenschaftler*innen, Sportler*innen und Arbeitssuchende, Kreative und Auszubildende – an alle:

Am 20.9. findet der dritte globale Klimastreik statt  – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.

Solingen 10:00 Uhr Rathaus
Haan 12:00 Uhr Park Ville d Eu
Wuppertal 11:00 Uhr Hauptbahnhof

15.09.2019 #AlleFürsKlima

Besuchen Sie hier die Webversion.
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ #AlleFürsKlima
Am 20.9. findet der dritte globale Klimastreik statt  – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.

Auch in Solingen, Haan und Wuppertal werden nicht nur Schüler auf die Straße gehen. Alle sind aufgerufen, ein Zeichen zu setzen und echten Klimaschutz einzufordern!

Sei auch Du dabei!
Aufstehen, am Freitag 20. Sept. 2019


Unter www.allefürsklima.de sind alle notwendigen Infos zu finden.
Eine Deutschlandkarte mit allen Streikorten gibt es auch bei RettetdasIttertal.

Rettet das Ittertal unterstützt die Forderungen von Fridays for Future und Parents for Future.

Denn: ­
­ ­ ­ ­ Flächenschutz ist Klimaschutz ­
­ ­ ­ ­ Der Erhalt von Grünflächen hilft auch beim Klimaschutz.

Unsere Bürgerinitiative „Rettet das Ittertal“ fordert seit Anfang an, intakte Grünflächen im Ittertal auch unter dem Aspekt Klimaschutz zu erhalten und den allgemeinen Flächenfrass zu beenden.

Grünflächen heizen sich nicht so stark auf wie versiegelte Beton- oder Asphaltflächen und sorgen für Kaltluftentstehung und lokale Luftströmungen. Diese Luftströmungen unterstützen eine natürliche Belüftung von angrenzenden städtischen Siedlungsflächen.

Auch Regen wird durch intakte Grünflächen aufgefangen, gepuffert und auf natürliche Art und Weise in den Boden geleitet, d.h. der Regen versickert und fließt zeitverzögert in Bäche und Flüße. Die Gefahren von Starkregen werden so natürlich und ohne weiteren Aufwand verhindert.

Eine Bebauung des Ittertals mit Gewerbeflächen versiegelt nicht nur die Flächen, sondern verriegelt zusätzlich auch die Biotop-Verbindung zwischen Ittertal und dem Tal der Wupper im Solinger Norden.

Die Konsequenz kann nur sein, die noch vorhandenen Flächen vor Bebauung zu schützen und somit Klima- und Naturschutz zu betreiben.
Der gerade noch so vorhandene durchgehende Grüngürtel rund um Solingen muß erhalten bleiben.
Bevor Grünflächen sinnlos geopfert werden, müssen brachliegende ehemalige Gewerbe- und Industrieflächen wieder nutzbar gemacht werden. ­ ­ ­ ­
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­ ­ ­ ­ Fragen, Anregungen und Kommentare gerne an
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­ Impressum:
Bürgerinitiative Rettet das Ittertal c/o Ingo Hill
Baverter Straße 60
42719 Solingen
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