Westring

https://www.openstreetmap.org/?mlat=51.21178&mlon=7.05442#map=18/51.21178/7.05442

Daten:

Lage: im oberen Bereich des Ittertals in Wuppertal an der Grenze zu Haan und Solingen mit Anbindung an die Kreuzung Westring und Autobahnzubringer.

Offenlegungsbeschluss Bebauungsplan 1207 Westring, Wuppertal

Problem:
Wuppertal hat angekündigt, auf dem Gelände am Westring eine Boden-Recyclinganlage für Erdaushub aus dem Straßenbau u.ä. zu errichten.
Wegen der ehemaligen technischen Nutzung (Trinkwasserspeicher) des Geländes gehört das städtische Grundstück im Flächennutzungsplan zu einem Gewerbegebiet an der Straße Westring in Wuppertal an unmittelbarer Grenze zu Solingen.
Die nächsten Anwohner leben auf Solinger Gebiet in einer Entfernung unter 300m.
Bisher kennen die unmittelbaren Anlieger das Projekt nur aus der Presse! Eine Information von Seiten der Stadt Wuppertal hat es bislang nicht gegeben (Stand März 2021).

Fläche (brutto/ netto): ? ha
davon im städtischem Besitz: 100 % (soweit bekannt)
Nutzung bisher: Auf dem Gelände befand sich unter einer Grasfläche ein unterirdischer ehemaliger Trinkwasserspeicher und ein Abraumhügel mit altem Baumbestand, der einen “grünen Puffer” mit Biotop-Charkater gegen zwischen Autobahn und Umland gebildet hatte.

Chronologie:

  • 08.10.2019 Wuppertal informiert Solingen über Planungen einer Bodenaufbereitungsanlage
  • ca. Dez. 2019 Einleitung Genehmigungsverfahren nach BImSchG (bei Bezirksregierung)
  • Im Winter 2019/2020 hat Wuppertal den gesamten Baumbestand roden lassen.
  • 23.09.2020 Vorabgenehmigung (Abbruch Altbestand und Aufbereitung Gelände) erteilt
  • Seit Frühjahr 2021 wird der ehemalige Wasserspeicher zurückgebaut und das gesamte Gelände eingeebnet.
  • Aussage 05.02.2021: Gesamtgenehmigung wird in Kürze erwartet
  • 22.02.2021, Information der Stadtverwaltung SG an BV-Gräfrath, dass im Rahmen der Nachbarkommunenbeteiligung Lärmgutachten und Maßnahmen zur Staubreduktion geprüft und nicht beanstandet wurden, angeblich keine Auswirkungen für Anwohner zu erwarten sind, dass eine Öffentlichkeistbeteiligung durch Wtal nicht geplant ist und dass Verkehr und bauordnungsrechtliche Belange durch Wtal geprüft werden (d.h. Antrag der städt. Tochter AWG wird durch Stadt geprüft und genehmigt (werden)).
  • geplant: 27.04.2021 Sachstandsbericht vor BV-Gräfrath durch AWG-Vertreter/Wtal