Kommunalwahl Ergebnis 1: Neuer alter OB Tim Kurzbach

Lieber Herr Kurzbach,

wir begrüßen den von Ihnen eingeschlagenen Kurs: „Den Klimawandel ernst nehmen und durch nachhaltige Strategien auf kommunaler Ebene gegensteuern“

Bitte machen Sie auch im Ittertal damit ernst!

Gehen Sie – nun gestärkt mit noch mehr Rückenwind von umwelt- und naturbewussten Wählern – weiter voran!
Setzen Sie fort, was schon begonnen ist!
Machen Sie ernst mit einem wirklich nachhaltigen Schutz unseres Ittertals!

Engagieren Sie sich mit uns gegen weitere Gewerbe-Ansiedlungen im Grünen! Stoppen Sie die „Bereithaltung von Reserveflächen für Gewerbeansiedlungen im Ittertal“!

Finden Sie andere Flächen dafür durch Wiederaufbereitung von Brachflächen, intelligente Bebauungspläne, effiziente Flächennutzung, Gewinnung von Dienstleistungsgewerbe …

Sorgen Sie für den Erhalt der kostbaren, weil so fruchtbaren Böden im Ittertal, für den Erhalt der Lebensgrundlage der Landwirte.
Die Bauern brauchen die Flächen, um uns eine vielfältige, gesunde, klimafreundliche regionale Ernährung zu ermöglichen. Denn Land-Wirtschaft ist Wirtschaft – und zwar nachhaltiger als jedes andere produzierende Gewerbe!

Unser Ittertal – es ist Vielfalt!
Wir kämpfen für seinen Erhalt!
Denn wir brauchen es alle!

Kommunalwahl NRW 2020

Am Sonntag 13. September werden wieder der Stadtrat, die Bezirksvertretungen und der Oberbürgermeister gewählt.

Wir hatte dazu eine Podiumsdiskussion mit den OB-Kandidaten geplant und hätte diese gerne öffentlich für interessierte Bürgerinnen und Bürger durchgeführt. Da das unter den gegebenen Umständen nicht einfach durchführbar ist, haben wir die OB-Kandidaten stellvertretend für ihre Parteien und die Kandidatin mit Listenplatz eins von Bündnis 90/ Grüne befragt.

Unsere Fragen beziehen sich konkret auf die Gebiete Fürkeltrath-2 und Piepersberg-West im Ittertal.
Zusätzlich wollen wir wissen, wie die jeweiligen Positionen zum Thema Flächenverbrauch, Brachflächen, Schutz von Grünflächen oder die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen zum Beispiel durch Auflagen in Bebauungsplänen sind.

Alle Parteien unterstützen weiterhin die für Solingen vom jetzigen Rat beschlossene Nachhaltigkeitsstrategie. Das ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings werden bezüglich des Schutzes von Grünflächen und damit auch beim Natur- und Klimaschutz nur wenige Parteien konkret. Wir vermissen insbesondere bei den letztgenannten Parteien ein klares Bekenntnis zum Grüngürtel rund um Solingen oder konkrete lokale Maßnahmen zum Schutz von Klima, Natur oder Naherholung.

Und bei der konkreten Frage nach Fürkeltrath-2 und Piepersberg-West positionieren sich nur Bündnis 90/ GRÜNE und DIE LINKEN klar für den Erhalt dieser Grünflächen. Für BfS, CDU, FDP und SPD sind und bleiben die Flächen potenzielle Gewerbegebiete.

Wir vermissen insbesondere bei den letztgenannten Parteien ein klares Bekenntnis zum Grüngürtel rund um Solingen oder konkrete lokale Maßnahmen zum Schutz von Klima, Natur oder Naherholung.

Alle Fragen und unsere Positionen finden Sie hier
– Antworten auf Frage 1
– Antworten auf Frage 2
– Antworten auf Frage 3
– Antworten auf Frage 4
– Antworten auf Frage 5

08.09.2020 Kommunalwahl 2020

Besuchen Sie hier die Webversion.
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Kommunalwahl NRW

Liebe Wählerinnen, liebe Wähler,
 
am Sonntag 13. September ist wieder Kommunalwahl in NRW.
Es werden die Stadträte, die Bezirksvertretungen und die Oberbürgermeister gewählt.

Bitte gehen Sie wählen! ­
­ ­ ­ ­ Fragen an die Kandidaten ­
­ ­ ­ ­ Gerne hätten wir auch dieses Jahr wieder die Öffentlichkeit und die Kandidaten zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, die allgemeinen Umstände sind dafür allerdings gerade nicht richtig geeignet.

Wir haben daher Fragen vorbereitet und die Oberbürgermeisterkandidaten stellvertretend für ihre Parteien und die Kandidatin mit Listenplatz eins von Bündnis 90/ Grüne, die den Kandidaten Tim Kurzbach von der SPD unterstützen, befragt.

Unsere Fragen beziehen sich konkret auf die Gebiete Fürkeltrath-2 und Piepersberg-West im Ittertal.
Zusätzlich wollen wir wissen, wie die jeweiligen Positionen zum Thema Flächenverbrauch, Brachflächen, Schutz von Grünflächen oder die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen zum Beispiel durch Auflagen in Bebauungsplänen sind.

Alle Parteien unterstützen weiterhin die für Solingen vom jetzigen Rat beschlossene Nachhaltigkeitsstrategie. Das ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings werden bezüglich des Schutzes von Grünflächen und damit auch beim Natur- und Klimaschutz nur wenige Parteien konkret. Wir vermissen insbesondere bei den letztgenannten Parteien ein klares Bekenntnis zum Grüngürtel rund um Solingen oder konkrete lokale Maßnahmen zum Schutz von Klima, Natur oder Naherholung.

Und bei der konkreten Frage nach Fürkeltrath-2 und Piepersberg-West positionieren sich nur Bündnis 90/ GRÜNE und DIE LINKEN klar für den Erhalt dieser Grünflächen. Für BfS, CDU, FDP und SPD sind und bleiben es potenzielle Gewerbegebiete.

Wir vermissen insbesondere bei den letztgenannten Parteien ein klares Bekenntnis zum Grüngürtel rund um Solingen oder konkrete lokale Maßnahmen zum Schutz von Klima, Natur oder Naherholung.

Lesen Sie auf unserer Homepage die Antworten der Kandidaten auf die fünf Fragen:Unsere Fragen, unsere Positionen und die Antworten der Parteien ­ ­ ­ ­
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­ ­ ­ ­ Fragen, Anregungen und Kommentare gerne an
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­ Impressum:
Bürgerinitiative Rettet das Ittertal c/o Ingo Hill
Baverter Straße 60
42719 Solingen
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Volksinitiative Artenvielfalt in NRW gestartet

Am 23. Juli haben BUND, LNU und NABU die gemeinsame Initiative Artenvielfalt gestartet. Mindestens 66.000 Unterschriften werden benötigt. Die Verbände rufen alle Bürger*innen in NRW dazu auf, mit ihrer Unterschrift ein klares Signal für mehr Artenschutz zu setzen.
Den Aufruf unterstützen wir natürlich.

Bei Vorlage von 66.000 Unterschriften muss sich der NRW-Landtag mit der Volksinitiative beschäftigen. In acht zentralen Handlungsfeldern fordern die Naturschützer einen deutlichen Politikwechsel.

„Wir wollen mit der Volksinitiative ein eindeutiges Signal für mehr Artenvielfalt auf dem Land und in unseren Städten geben“, sagte die NABU-Landesvorsitzende Dr. Heide Naderer zum Auftakt. „Dabei appellieren wir an alle Bürgerinnen und Bürger, sich mit ihrer Unterschrift für ein lebenswertes Nordrhein-Westfalen einzusetzen und so ein deutliches Signal für notwendige Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt an die Landesregierung zu senden.“

Die acht Forderungen sind:

  1. Flächenfraß verbindlich stoppen
  2. Schutzgebiete wirksam schützen
  3. Naturnahe und wilde Wälder zulassen
  4. Naturverträgliche Landwirtschaft aktiv voranbringen
  5. Biotopverbund stärken und ausweiten
  6. Lebendige Gewässern und Auen sichern
  7. Artenschutz in der Stadt fördern
  8. Nationalpark in der Senne ausweisen

Um die Forderungen der Volksinitiative Artenvielfalt NRW zum Thema im Landtag zu machen müssen mindestens 0,5 Prozent der Stimmberechtigten (ab 18 Jahren) in Nordrhein-Westfalen unterschreiben. Gültig sind nur manuelle Unterschriften auf dem offiziellen Unterschriftenbogen.