SPD-Solingen vollzieht eine Kehrtwende und will Gewerbegebiete auf der grünen Wiese

Luftbild von dem Autobahnanschluss A46-Haan/Ost mit geplanten und vorhandenen Gewerbegebieten in Solingen-Gräfrath

Noch im April 2025 hatte die Solinger SPD den „Masterplan Arbeit + Wirtschaft“ im Stadtrat mit beschlossen und so den Fokus auf Wiederertüchtigung von gewerblichen Brachflächen für Gewerbeansiedlungen gelegt. Jetzt im Februar 2026 folgt die Kehrtwende der SPD, doch wertvolle Landwirtschaftsflächen im Grüngürtel zu opfern.

Eine Kommunalwahl später mit einem schlechten Ergebnis führt offensichtlich zu diesem Sinneswandel, mit dem die Sozialdemokraten wieder in alte Verhaltensmuster zurückfallen: Grünflächen platt machen statt Brachen ertüchtigen und weiternutzen.
Es sollen jetzt doch wieder Fürkeltrath 2 und Piepersberg-West im oberen Ittertal und zusätzlich auch noch Schrodtberg schnellstmöglich als Gewerbegebiete entwickelt werden. Vorhandener Leerstand oder brachliegende Gewerbeflächen in Innenstadtlagen bleiben als unattraktive Gebiete im Stadtbild länger erhalten und um den vermeintlichen Gewerbeflächenbedarf zu decken, sollen die letzten Grünflächen geopfert werden.

Gleichzeitig ist das ein Versuch der SPD, sich der Position der CDU anzunähern, um im Stadtrat verloren Einfluss wieder zurückzuerlangen.